Der Korkeichenwald

Der Korkeichenwald bietet Lebensraum für 221 Tierarten, darunter 160 Vogelarten, 24 Reptilien- und Amphibienarten und 37 Säugetierarten. Einige davon sind vom Aussterben bedroht. Die Pflanzenvielfalt zählt 135 Arten auf 1.000 m². 

Der Korkeichenwald wirkt zudem der Erosion entgegen, reguliert den Wasserkreislauf und leistet einen wichtigen Beitrag gegen Versteppung und die globale Erderwärmung. Eine Studie der Hochschule für Agrarwissenschaften Lissabon zeigt, dass der Wald ca. 6 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr binden kann. Auf alle Korkeichenwälder ums Mittelmeer würde das hochgerechnet einer Höhe von insgesamt 14 Millionen Tonnen CO2 entsprechen. Die Nutzung der Korkeichenwälder, die seit Jahrhunderten betrieben wird, zeigt, dass eine nachhaltige Entwicklung sehr gut möglich ist.

Jedoch ist auch die Korkeiche vom Klimwandel betroffen. Wie eine Studie der Wissenschaftlerin Rita Teixeira von der Universität von Lissabon zeigt, wachsen mehr und mehr Korkeichen mit dünnerer Rinde heran. Dies trifft insbesondere die Produktion von Weinkorken, denn hierfür sind Rindenstärken von 27 mm nötig. Einige Korkeichen erreichen nur noch Rindenstärken von 3 bis 10 mm. Den gesamten Artikel finden Sie hier: http://www.livescience.com/46901-wine-cork-quality-decreasing.html.

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