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Kork in der Geschichte und heute

So ist es nicht verwunderlich, dass trotz langjähriger Exporte die Reputation des portugiesischen Weines im 16. und 17. Jahrhundert stieg und sich dieser auch außerhalb der Landesgrenzen einen Namen machte. Zur Verbreitung trugen im 17. Jahrhundert erste englische Handelsniederlassungen bei, die in Porto entstanden und die Herstellung und den Export nordportugiesischer Weine maßgeblich beförderten. Zu den Weinexporten gesellten sich im 17. Jahrhundert die des Olivenöls, dass einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufstieg erlebte. Bisher brachliegende Flächen und Gegenden, in denen keine Olivenhaine standen, wurden bepflanzt, so dass dieses für den Export gefragte Olivenöl in größerer Menge produziert werden konnte.

Für die Weinherstellung hatte Kork bereits seit dem 17. Jahrhundert eine hohe Bedeutung. So ist einem Franzosen - dem Benediktiner Pierre Pérignon (um 1638-1715) – zu verdanken, dass um 1690 Korken anstelle des bisher üblichen Holzstopfens für Schaumweinflaschen zum Einsatz kamen. Im Heimatland des Korkens ist ihre Nutzung für die Zeit um 1700 für Portwein nachweisbar.

Der über Jahrhunderte währende Erfolg des Flaschenkorkens spiegelt sich in den Ausfuhrzahlen wieder: Portugal exportierte gegen Ende des 18. Jahrhunderts bereits mehr als 150.000 Korken. Heute liegt der Anteil Portugals an der weltweiten Korkproduktion bei 49%. Dies entspricht einem Volumen von ca. 100.000 Tonnen bei einer Gesamtproduktion von ca. 201.000 Tonnen. Kork wird auch heute noch hauptsächlich für den Export produziert: 63% der gesamten portugiesischen Produktion gehen ins Ausland. Der Anteil der Korkproduktion, die für den Gebrauch in der Weinindustrie bestimmt ist, liegt bei 70%. Der Hauptmarkt für Korken ist Frankreich, das Exportvolumen liegt derzeitig bei 162 Millionen Euro.

(Quelle: www.apcor.pt)


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