Natur und Geschichte im Alentejo genießen

Die wenigsten Besucher wissen, dass die Geschichte des Alentejo bis in die Altsteinzeit zurückreicht und die Region Monumente besitzt, die sie vom Alter her auf eine Stufe mit den berühmten Höhlen von Lascaux und Altamira stellt. Zwischen der Hauptstadt des Alentejo, Evora, und dem kleinen Städtchen Montemor-o-Novo liegt inmitten von Korkeichenwäldern die Höhle von Escoural. Die Höhle wurde von Neandertalern seit der Altsteinzeit genutzt, in der Jungsteinzeit diente sie als Begräbnisplatz. Die Höhle weist einzigartige Strichzeichnungen in schwarzer und roter Farbe sowie Gravuren auf, die Pferde und Rinder darstellen. Ein Besuch dieser Höhle stellt einen absoluten Höhepunkt auf einer Reise durch den Alentejo dar! Der Zugang zur Höhle ist nur im Rahmen von regelmäßig durchgeführten Führungen möglich. Hierzu erweist sich eine Anmeldung im Centro Interpretativo do Escoural in Santiago do Escoural als notwendig.

 

Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich ein weiteres Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung: der Cromlech dos Almendres. Der oval ausgerichtete Steinkreis in Form einer Acht mit seinen 92 riesigen Felsbrocken gehört zu den berühmtesten Cromlechs in ganz Portugal. Einige der Felsen zeigen Ritzungen in Form von Kreisen oder Linien, andere Darstellungen von Sonne und Mond. Die Anlage wird auf den Übergang von Stein- zu Kupferzeit datiert. Ein Besuch an diesem auf einer Anhöhe liegenden Denkmal ist etwas Besonderes: Der Blick gleitet über die Steinbrocken und die angrenzenden Wälder bis weit in den Alentejo, der Besucher kann seinen Träumen nachhängen und seine Gedanken bis in die Zeit der Entstehung dieses Monuments schweifen lassen.

In der näheren Umgebung befinden sich weitere interessante und beeindruckende Denkmäler wie die Anta Grande do Zambujeiro oder der Menhir von Almendres.

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